Gesundheit

Gesichtsstraffungen

Juli 21, 2016 at 12:40 pm By

nase

Die Gesichtsstraffung ist ein großer Bereich der plastischen Chirurgie und auch als Rythidectomie oder etwas bekannter als Face-Lifting bekannt. Hierbei verändert der Chirurg in einem operativen Eingriff das Gesicht des Menschen um die Gesichtshaut und das darunter liegende Gewebe zu straffen und ihm eine höhere Festigkeit und Spannung zu verleihen. Durch diese Behandlung wirkt das Gesicht des Patienten frischer und jugendlicher.

Facelifting noch erfolgreicher

Es gibt zwei unterschiedliche Verfahren. Entweder wird der Gesichtseingriff offen durchgeführt, das heißt ein großer Schnitt erfolgt entlang des Haaransatzes und hinter den Ohren oder er wird endoskopisch durchgeführt, wobei nur vier oder fünf kleinere Einschnitte nötig sind. Nach den Einschnitten in die Gesichtshaut werden von dem plastischen Chirurgen überschüssige Haut, Muskeln und Fett entfernt, um das Gesicht zu straffen. Weiterhin unterscheidet man ein oberes Facelifting und ein unteres. Bei dem oberen Facelifting wird eine Stirnstraffung vorgenommen und das Gewebe nach oben hin verlegt. Bei dem unteren Facelifting strafft man vor allen Dingen Wangen und Halspartie. Auch gibt es minimalinvasive Gesichtsstraffungen, die auf Gold und Kunststoff mit oder ohne Widerhaken basieren. Diese Operationen können zum Teil unter Lokalanästhesie erfolgen. Mögliche Nebenwirkungen sind Verzerrungen, Narben und Asymmetrien.

Nasenkorrekturen

Die Nasenkorrektur bezeichnet man auch als Rhinoplastik und ist die operative Korrektur der äußeren menschlichen Nase. Durch die Nasenkorrektur können nicht nur angeborene Formveränderungen und Feldstellungen behoben werden, sondern auch die Korrektur der Nasenspitze oder Nasenflügelveränderungen vorgenommen werden. Durch verschiedene Verfahren kann sowohl fehlendes Gewebe durch Gewebsverpflanzungen hinzugefügt werden oder überschüssiges Gewebe entfernt werden. Letzteres nennt sich Nasenreduktionsplastik und wird oft als Schönheitsoperation durchgeführt.

nase

Bei fast allen Rhinoplastiken wird der von dem deutschen plastischen Chirurgen Jacques Joseph endonasale Zugang verwendet. Dabei befinden sich die Schnitte innerhalb der Nase und so entstehen keine äußerlich sichtbaren Narben. Dadurch werben beispielsweise Schiefnasen und Höckernasen begradigt, Nasen verkleinert und Sattelnasen werden wieder aufgebaut. Durch diese Einschnitte braucht man oft auch die Nasenspitze oder die Nasenflügel nicht zu verändern. Ist die Nasenkorrektur jedoch aufwendiger, erfolgt die Operation bei offener Nase, um an das Gewebe besser heranzukommen. Hierbei erfolgt ein kleiner Schnitt auf dem Nasensteg, sodass die Nasenspitze und die Nasenflügel abgehoben werden können. Benötigt man für die Nasenkorrektur Knorpel zum Nasenaufbau, wird oft körpereigener Knorpel aus dem Ohr oder der Nasenscheidewand verwendet.

Schlagwörter: , , ,